Wien, nahe Zukunft. Das System ECHO analysiert, bewertet und schützt — so lautet das Versprechen. Es liest Körper, Sprache, Bewegungsmuster. Es erkennt Wahrheit, bevor ein Mensch sie aussprechen kann. Nina Voss hat ECHO mitgebaut. Sie glaubt an seine Logik. Bis sie in einem abgeschlossenen Fall eine Lücke entdeckt — zwölf fehlende Sekunden, ein gesperrter Datensatz. Begründung: Systemkonsistenz. Was folgt, ist kein Kampf gegen Maschinen. Es ist eine Suche nach dem, was übrig bleibt, wenn Wahrheit aufhört, gefunden zu werden — und anfängt, verwaltet zu werden. ECHO – Der Takt der Wahrheit ist ein Tech-Noir aus Wien, der eine Frage stellt, die dringlicher ist als jede Verschwörung: Was passiert, wenn das System, das entscheidet, was wahr ist, selbst zu lügen beginnt — höflich, präzise und unaufhaltsam?